Ich habe 27 OKR-Tools selbst und intensiv getestet. Meine Bewertung stützt sich auf aktuelle Daten aus dem OKR-Impact-Report, der vier Faktoren benennt, die über den OKR-Erfolg entscheiden:
- Wöchentliche Check-ins entscheiden über die Akzeptanz. In Workspaces mit automatisiertem Check-in-Rhythmus sind nach zwei Jahren 3,4-mal so viele Teams noch aktiv.
- Reporting sichert den Leadership-Buy-in. Wenn die Führung wöchentlich auf ein Live-Dashboard schaut, bleiben OKRs 2,2-mal so häufig über das erste Jahr hinaus im Einsatz.
- Strukturierte Planung steigert die Key-Result-Erreichung. Teams mit geführter OKR-Planung erreichen ihre Key Results um 47 % häufiger.
- Slack- oder Microsoft-Teams-Integrationen halten das Engagement hoch. Mit Chat-Erinnerungen ist die wöchentliche Aktivität nach 60 Tagen 2,4-mal so hoch.
Du fragst dich vielleicht: "Warum sollte ich auf diesen Typen hören?"
Faire Frage. Mein Name ist Joel und ich arbeite seit über 10 Jahren mit OKRs. Die OKR-Landschaft zu verfolgen, ist buchstäblich mein Job. In den letzten 7 Jahren habe ich Hunderten Organisationen geholfen, unsere OKR-Software in Europa, Nordamerika und Asien auszurollen.
Ich teste OKR-Tools regelmäßig und versuche, mein OKR-Software-Review aktuell zu halten, indem ich diesen Artikel 1-2 Mal pro Quartal aktualisiere.
Wichtiger Disclaimer: Ich bin Gründer eines dieser Tools, aber unten empfehle ich oft genug auch Wettbewerber.
Warum die meisten "beste OKR Software"-Reviews unbrauchbar sind
Wenn du "beste OKR Software" googelst, findest du drei Arten von Inhalten:
Review-Typ | Das Problem |
|---|---|
Vendor-Blogs | OKR-Anbieter bewerten sich selbst, loben das eigene Tool und reden Wettbewerber schlecht, die sie nie genutzt oder getestet haben. |
G2 nimmt jedes Projektmanagement- oder HR-Tool mit halbgarem Goals-Modul in die OKR-Kategorie auf. Deshalb steht Asana mit Tausenden Reviews ganz oben. Capterra ist noch schlimmer: Top-Platzierungen kannst du dort kaufen. | |
Content-Seiten mit KI-generierten Listicles | Die Autoren haben sich oft noch nie bei einer einzigen Plattform angemeldet. Viele verkaufen die Top-Spots an den Höchstbietenden. |
Keine davon hilft dir, eine echte Entscheidung zu treffen.
Warum das falsche Tool mehr kostet, als du denkst
Die Abogebühr ist der kleinste Teil der Kosten.
Der echte Preis ist alles drumherum: Executive Buy-in, Workshops, Schulungen, Change Management. Du verlangst von Mitarbeitenden, etwas Neues zu lernen und ihre Arbeitsweise zu ändern.
Wählst du das falsche Tool, bricht die Akzeptanz ein. Die Führung kommt zum Schluss: "OKRs funktionieren hier nicht." Sechs Monate später landest du wieder bei Spreadsheets oder gibst OKRs ganz auf.
Ich habe genug gescheiterte OKR-Rollouts gesehen, um zu wissen: Schlechtes Tooling ruiniert die Akzeptanz zuverlässig.
Wie ich 27 OKR-Tools getestet habe
Für jedes Tool habe ich mich angemeldet, eine Beispiel-Organisation konfiguriert, einen vollständigen Check-in-Zyklus durchlaufen und Admin-Bereich sowie Berechtigungen geprüft. Anschließend habe ich jedes Tool anhand von sechs Kriterien bewertet:
Kriterium | Was ich bewertet habe |
|---|---|
Setup & Onboarding-Geschwindigkeit | Zeit von der Anmeldung bis zum ersten funktionierenden OKR-Zyklus. |
OKR-Erstellung & Check-in-Workflow | Bedienung beim OKR-Anlegen und wöchentliche Check-in-Routine. |
Alignment & Dashboards | Goal-Hierarchien und Reporting-Sichten für die Führung. |
Integrationen | Tiefe der Slack-, Teams-, Jira- und SSO-Anbindungen. |
Admin & Skalierbarkeit | Rollen, Berechtigungen, Audit-Logging, Verhalten in großen Organisationen. |
Preis-Transparenz & Wert | Öffentliche Preise, Kosten pro User, welche Kosten erst im Sales-Gespräch sichtbar werden. |
Und jetzt zu den 27 Tools.
Mein Rat: Nutze diese Infos, um eine Shortlist zu erstellen. Dann melde dich an und teste jedes Tool selbst. Du lernst aus 30 Minuten Herumklicken mehr als aus jedem Review.
Schneller Überblick: OKR-Tools auf einen Blick
Klicke auf ein beliebiges Tool, um zur ausführlichen Analyse zu springen.
Tool | Vorteile | Nachteile | Preis | Geeignet für | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
Flexibel bei Skalierung, intuitive UX, Custom Reporting | Integrationen müssen breiter werden | Kostenloser Trial. Drei Tarife. | Mittelstand und Enterprise | ★★★★☆ | |
KI-Business-Review-Zusammenfassungen | Veraltete UI, undurchsichtige Preise | Keine öffentlichen Preise. ~$50/User. | Große Unternehmen | ★★★☆☆ | |
BSC- und Hoshin-Kanri-Module | Langsame, überladene UI | Individuelles Angebot. | KMUs mit BSC-Bedarf | ★★★☆☆ | |
Saubere OKR-und-KPI-Trennung | Veraltetes Interface | Kostenlos bis 5 User. Ab €8/User. | Europäische KMU-Teams | ★★★★☆ | |
KI-Goal-Drafting, schnelles Setup | Keine Custom Properties | $6-$10/User (jährlich). | Startups unter 50 | ★★★★☆ | |
PPP-Wochen-Reporting | Entwicklung seit 2023 eingestellt | Kostenlos bis 3 User. ~$8-10/User. | Kleine Teams mit PPP-Wunsch | ★★★☆☆ | |
Anpassbare OKR-Ansichten | Teuer, OKRs zweitrangig | $19-79/Editor (jährlich). | Produktteams mit Roadmaps | ★★★☆☆ | |
Starke async Check-ins | Leichtes Goal-Tracking | Kostenlos bis 12 User. $8/User. | Kleine Remote-Teams | ★★★☆☆ | |
KI im Free-Plan, Flatrate | Raue UI-Kanten | Kostenlos bis 5 User. $49-$129/Monat Flat. | Early-Stage-Startups | ★★★★☆ | |
Goal-Alignment-Sichtbarkeit | OKR-Fokus verloren | Individuelles Angebot | Enterprises an Betterworks-HR gebunden | ★★☆☆☆ | |
Goals eng mit Reviews und 1:1s | Basis-OKR-Modul bei Skalierung | $8/Seat. $4K/Jahr Minimum. | HR-geführte Orgs | ★★★☆☆ | |
Modernes UI, passt zu Perf Reviews | Limitiertes OKR-Reporting | Keine öffentlichen Preise. 1-Jahres-Minimum. | HR-geführte europäische Orgs | ★★★☆☆ | |
Strategie-zu-Execution-Alignment | Langsam bei Skalierung | Kostenlos bis 2 User. Sales für Paid. | Leadership-Strategie-Cockpits | ★★★★☆ | |
FedRAMP, starker CSM-Support | Veraltetes UX | Individuelles Angebot (Core/Plus/Pro). | Regierung und Bildung | ★★★☆☆ | |
KI-Scorecard-Generator | Steile Lernkurve | Individuelles Angebot | Public-Sector-Reporting | ★★★☆☆ | |
Eingebaute Review-Zyklen | Fortgeschrittene OKR-Features fehlen | $200/Monat Flat. Unbegrenzte User. | Strategische Planungsteams | ★★☆☆☆ | |
Visuelle Workflow- und Portfolio-Ansicht | Steile Lernkurve | Ab €9,20/User/Monat (jährlich). | Kanban-zentrierte agile Orgs | ★★★☆☆ | |
Nativ in Microsoft Teams | Erfordert Microsoft 365 | Kostenlos bis 10 User. Ab $7/User. | Microsoft-365-Organisationen | ★★★★☆ | |
Native Jira-/Salesforce-/Confluence-Apps | Limitiertes Reporting | Kostenlos bis 10 Jira-User. Ab $0,09/User. | Teams in Jira/Salesforce/Confluence/monday | ★★★☆☆ | |
Kostenlos mit Atlassian Cloud | Keine Edit-Zugriffssteuerung | Kostenlos mit Atlassian Cloud | Teams tief im Atlassian-Ökosystem | ★★★☆☆ | |
Goals an PM-Tasks gebunden | Nur drei Goal-Typen | $24,99/User (Advanced-Plan) | Asana-first-Teams | ★★★☆☆ | |
Unbegrenzt anpassbar | DIY-Wartungsaufwand | $10-20/User | Kleine Notion-first-Teams | ★★★☆☆ | |
Custom Dashboards | Schwächstes PM-Tool-Goals-Modul | $7-12/User (Unlimited+) | ClickUp-first-Teams | ★★☆☆☆ | |
Kostenlos, voll flexibel | Skaliert nicht über 20-30 Personen | Kostenlos oder in MS 365 enthalten | Teams, die mit OKRs anfangen | ★★☆☆☆ | |
KI-OKR-Assistent, erschwingliche Tarife | HR-Wurzeln, OKRs später dazu | Kostenlos bis 3 User. $3-6/User (jährlich). | HR-geführt mit kontinuierlichen Reviews | ★★☆☆☆ | |
Kostenlos für unbegrenzte User | Basic UX, undurchsichtige Paid-Preise | Kostenlos für unbegrenzte User. Pro auf Anfrage. | Kleine Teams, die ein kostenloses OKR-Tool suchen | ★☆☆☆☆ |
Hinweis: Viva Goals ist aus dem Benchmark ausgeschlossen. Microsoft hat das Produkt 2025 eingestellt. Die Liste wird quartalsweise neu bewertet. Bitte melde dich, wenn dir ein Fehler auffällt.
Was sich in diesem Update geändert hat:
- Zwei neue Tools im Benchmark: Synergita (OKRs und Performance Reviews in einer Plattform) und Sugar OKR (kostenloses OKR-Tool mit unbegrenzten Usern).
- G2-Bewertungen und Review-Anzahl für alle 27 Tools aktualisiert.
27 beste OKR Software 2026
1. Mooncamp
Mooncamp ist OKR- und Strategy-Execution-Software für Unternehmen und Scale-ups, die beim Wachstum Flexibilität brauchen. Die Plattform skaliert auf Tausende von Usern und fungiert zugleich als Leadership-Cockpit, in dem Strategie zu einem konkreten Operating Model wird. 2019 gegründet, ist Mooncamp heute bei Tausenden Teams weltweit im Einsatz, vor allem in Europa und Nordamerika.
Mooncamp ist am besten für Mittelstands- und Enterprise-Teams, die Flexibilität, intuitive UX und Experten-Support für erfolgreiche OKR-Rollouts brauchen.
Wofür Mooncamp gemacht ist
Die meiste OKR-Software setzt am Falschen an.
Die echte Herausforderung ist nicht das Tracken von Zielen, sondern OKRs in einer Organisation zu verankern. Für ein 5-Personen-Team funktioniert jedes Tool. Aber bei 30, 100 oder 10.000+ Usern wird das Tool zur kritischen Säule neben internen Champions und Change Agents, die die Akzeptanz vorantreiben.
Die klare Erkenntnis: Flexibilität und Intuitivität korrelieren stark mit OKR-Rollout-Erfolg. Starre Tools erzeugen Reibung. Klobige UIs kosten Engagement. Teams geben den Prozess auf, bevor er überhaupt wirken kann.
Deshalb setzt Mooncamp auf Flexibilität und intuitives Design. Die mächtigen Features liegen im Hintergrund und tauchen nur dann auf, wenn du sie brauchst.
Was Kunden mögen
- Intuitiv für jede Rolle. Admins, Teamleads und reine Lese-Nutzer finden sich schnell zurecht. Fast kein Training nötig.
- Anpassbarkeit. Jedes Unternehmen ist anders. Mooncamp passt sich deiner Terminologie, deinen Prozessen und Workflows an, statt dich in eine feste Struktur zu zwingen. Das macht die Einführung im Team viel einfacher.
- Check-ins, die Verantwortlichkeit schaffen. Regelmäßige Updates halten alle auf Kurs und machen Fortschritte sichtbar.
- Custom Dashboards und Reporting. Vollständig anpassbare Dashboards und Reports für Leadership, Team-Syncs, Vorstandsmeetings, QBRs.
- Tiefe Integrationen. Power BI, Microsoft Planner, Slack, Microsoft Teams: Mooncamp integriert sich in deinen existierenden Stack. Genau deshalb sind seit der Einstellung 2025 viele ehemalige Viva-Goals-Kunden zu Mooncamp gewechselt.
- Dedizierter Support von OKR-Experten. Persönliches Onboarding, Implementierungsbegleitung und ein Customer Success Team mit Erfahrung aus Hunderten Rollouts weltweit.
Wo Mooncamp Schwächen hat
KI. Mooncamp hat noch keine KI ausgeliefert. Das Team will keinen ChatGPT-Wrapper über das Produkt stülpen und keine Gimmicks bauen, die nur Lärm erzeugen, ohne Workflows wirklich besser zu machen. Eine Mooncamp AI-Strategie ist in Arbeit und kommt erst, wenn sie tatsächlich einen Unterschied macht.
Integrationen können breiter werden. Mooncamp hat native Connector für Microsoft Teams, Slack, Power BI, Planner, Jira, Salesforce und ein paar weitere. Die Integrationsbibliothek ist trotzdem kleiner als das, was breitere Enterprise-Ökosysteme wie Atlassian oder Microsoft mitbringen. Wenn dein OKR-Prozess an vielen Nischen-Tools ohne nativen Mooncamp-Connector hängt, kalkuliere das mit ein.
Setup im Enterprise-Tier braucht Onboarding. Unter 50 Usern ist ein Team mit Essential oder Pro innerhalb eines Tages startklar. Im Enterprise-Maßstab (SSO, SCIM, Custom Roles, Board-Pack-Dashboards) gibt es ein strukturiertes Onboarding mit Customer Success. Bewusste Entscheidung: Ein erfolgreiches Enterprise-Rollout zählt mehr als ein schneller Time-to-First-Login. Gut zu wissen, bevor du unterschreibst.
Der Changelog zeigt, was ausgeliefert wird. Auf Anfrage teilt das Sales-Team die aktuelle Roadmap.
Preise
Drei Pläne: Essential, Pro und Enterprise. Details auf der Preisseite.
Essential ist ideal für kleinere Teams, die die Plattform kennenlernen und schnell starten wollen. Wenn Organisationen weitergehende Features brauchen (Custom Dashboards und Reporting, Integrationen, SCIM, dedizierter Support), übernehmen Pro und Enterprise.
Melde dich für einen kostenlosen Trial an, um Mooncamp zu testen.
Oder sprich mit dem Sales-Team für einen auf deine Organisation zugeschnittenen Produkt-Walkthrough.
2. Workboard
Workboard ist eine US-amerikanische Enterprise-Strategy-Execution-Plattform, gegründet 2013. Sie verbindet mehrjährige Strategie mit OKRs und täglicher Arbeit, mit starkem Fokus auf Business Reviews und Scorecards. Gebaut für große Organisationen, die strukturierte Alignment über Abteilungen hinweg brauchen.
Workboard ist am besten für große Unternehmen, die strukturierte Strategy Execution mit Business-Review-Dashboards und KI-gestützten Briefings brauchen.
Kernfunktionen
- OKR Heatmap: Du bekommst einen visuellen Überblick, wie Objectives in der Org vorankommen. Du kannst in einzelne Abteilungen hineingehen und Risiken erkennen, bevor sie eskalieren.
- Business Review Dashboards: Du kannst Scorecards mit KR-Targets, Ist-Werten und Abhängigkeiten zusammenstellen und Daten aus Tools wie PowerBI einbinden. Nützlich für QBRs und Vorstandsmeetings.
- Workboard AI: KI, die beim OKR-Entwurf hilft, wöchentliche Briefings generiert und markiert, was Aufmerksamkeit braucht. Echt nützlich für Führungskräfte, die keine Zeit haben, Dashboards zu durchforsten.
Was mir gefällt
Die KI-generierten Zusammenfassungen für Business Reviews sparen wirklich Zeit. Sie heben Erfolge hervor und markieren, was Woche für Woche Aufmerksamkeit braucht. Und die OKR Heatmap ist eine der besseren Umsetzungen, die ich gesehen habe: Du kannst in jede Abteilung hineingehen und schnell erkennen, welche Teams Probleme haben, bevor es zu spät ist.
Was nicht so gut ist
Das UI wirkt veraltet. Es hat diesen klobigen Enterprise-Charme, der abschrecken kann, besonders bei Millennials und jüngeren Mitarbeitenden, die moderne Consumer-UX gewohnt sind. Das mag oberflächlich klingen, aber ich habe gesehen, wie genau das die Akzeptanz killt. Die andere Lücke: Es gibt kein richtiges Check-in-Modul. Check-ins sind das, was alle in der Verantwortung hält und Ziele aktuell hält. Ohne diesen eingebauten Rhythmus wird die Dateneingabe inkonsistent und das System verliert schnell an Wert.
Preise
Keine Preise auf der Seite. Aus dem, was ich anderswo gefunden und in Gesprächen mit Käufern bestätigt bekommen habe: Es kann bis zu $50/User/Monat kosten. Das erklärt, warum die Preise nicht öffentlich sind.
Du kannst eine Demo buchen, um es in Aktion zu sehen.
Es gibt keinen kostenlosen Trial. Zum Testen musst du durch den Sales-Prozess.
3. Profit.co
Profit.co ist eine in Indien ansässige OKR-Plattform, gegründet 2018. Sie positionieren sich als vollständige Strategy-Execution-Suite, die OKRs, Performance Management und Projektmanagement in einer Plattform vereint. Feature-reich und auf KMUs ausgerichtet, die viel Funktionalität ohne Enterprise-Preise wollen.
Profit.co ist am besten für KMUs, die Balanced Scorecard oder Hoshin Kanri Support neben OKRs zu einem erschwinglichen Preis wollen.
Kernfunktionen
- Balanced Scorecard & Hoshin Kanri: Du bekommst dedizierte Module für BSC und Hoshin Kanri Visualisierung, selten im OKR-Bereich. Nützlich wenn deine Organisation diese Frameworks neben oder statt OKRs nutzt.
- Employee Engagement Suite: Beinhaltet Performance Reviews, 360-Grad-Feedback und Anerkennungs-Features. Die Idee ist Zielerreichung mit Mitarbeiterentwicklung in einer Plattform zu verbinden.
- Portfolio & Projektmanagement: Task Boards, Projekt-Tracking und Initiative-Management neben deinen OKRs. Du kannst Projekte direkt mit Key Results verknüpfen.
Was mir gefällt
Die Balanced Scorecard und Hoshin Kanri Visualisierungen sind echt einzigartig. Die meisten OKR-Tools rühren diese Frameworks gar nicht erst an. Und die Plattform ist ziemlich anpassbar; du kannst sie an verschiedene Methodologien anpassen, ohne dich auf einen Ansatz festzulegen. Ich schätze den Anspruch, eine Strategy-Execution-Plattform zu bauen, die OKRs mit Performance Management und Projekten verbindet. Die Ambition stimmt, auch wenn die Umsetzung noch hinterherhinkt.
Was nicht so gut ist
Die Plattform fühlt sich langsam an. Einfache Aktionen wie das Bulk-Editing von Zielen brauchen zu viele Klicks. Während meines Trials war ich dauernd verwirrt. So viel zu konfigurieren, dass es sich anfühlt, als wären Features eingebaut worden, um Häkchen in Sales-Pitches zu setzen, statt echte User-Probleme zu lösen. Das UI ist überladen und die Lernkurve ist steiler, als sie für ein als KMU-Tool vermarktetes Produkt sein dürfte.
Preise
Profit.co ist auf vollständig individuelle Preise umgestiegen. Die Preisseite listet keine Tarife oder Preise pro User mehr. Du übermittelst deine Teamgröße und bekommst innerhalb von 48 Stunden ein Angebot.
Sie bieten einen kostenlosen Trial ohne Kreditkarte.
Du kannst auch eine Demo buchen wenn du einen geführten Walkthrough willst.
4. Perdoo
Perdoo ist eine in Berlin ansässige OKR-Plattform, gegründet 2014. Ähnlich wie Profit.co haben sie sich über reine OKRs hinaus erweitert und Anerkennung sowie Performance Reviews dazu genommen. Sie positionieren sich als umfangreichere Zielmanagement-Plattform für KMUs.
Perdoo ist am besten für KMUs, die Einfachheit über Features priorisieren und eine leichtgewichtige europäische Alternative wollen.
Kernfunktionen
- OKRs + KPIs: Du kannst sowohl OKRs als auch KPIs in einer Ansicht tracken, mit den KPIs prominent oberhalb deiner Objectives. Hilfreich für Teams, die laufende Metriken neben zeitgebundenen Zielen im Blick behalten wollen.
- Strategy Map: Visuelle Alignment-Ansicht, die zeigt, wie Objectives vom Unternehmens-Level bis hinunter zu den Teams kaskadieren. Auf einen Blick wird sichtbar, wie alles zusammenhängt.
- Kudos: Eingebautes Anerkennungs-Feature, mit dem Mitarbeitende Erfolge feiern können, die an den Zielfortschritt geknüpft sind. Kleine Geste, die aber hilft, OKRs in der täglichen Kultur zu verankern.
Was mir gefällt
Die Trennung von KPIs und OKRs ist gut durchdacht. Dass die KPIs oberhalb der OKRs erscheinen, macht klar, welche Metriken fortlaufende Gesundheitskennzahlen sind und welche zeitgebundene Objectives. Die Strategy Map visualisiert das Alignment in der Org gut. Und Kudos, so simpel es ist, kann viel dazu beitragen, Mitarbeitende zu motivieren und OKRs im Bewusstsein zu halten.
Was nicht so gut ist
Das Interface wirkt klobig und veraltet im Vergleich zu neueren Tools. Performance Reviews und 1:1s wirken nachträglich angeschraubt. Es sieht so aus, als hätte Perdoo vor einiger Zeit versucht, in Richtung Employee-Engagement-Plattform zu gehen (in die Gefilde von Lattice oder Leapsome), die Entwicklung dieser Features dann aber eingestellt und sie nur als zusätzliches Verkaufsargument behalten.
Preise
Kostenloser Plan für bis zu 5 User. Bezahlte Pläne starten bei €8/User/Monat (Premium) und €10/User/Monat (Supreme) bei jährlicher Zahlung. Supreme beinhaltet Jira/Asana-Integrationen, Custom Reports und einen dedizierten CSM.
Es gibt einen kostenlosen Plan für bis zu 5 User, oder erkunde bezahlte Tiers auf ihrer Preisseite.
Keine Kreditkarte erforderlich um loszulegen.
5. Tability
Tability ist ein in Sydney ansässiges OKR-Tool, gegründet 2021 von zwei Ex-Atlassianern. Es wurde speziell für Startups und kleine Teams entwickelt, die leichtgewichtiges Goal-Tracking ohne Enterprise-Komplexität wollen.
Tability ist am besten für Startups und kleine Teams, die leichtgewichtiges, KI-unterstütztes Goal-Tracking ohne Enterprise-Komplexität wollen.
Kernfunktionen
- KI Goal Drafting: Eingebaute KI hilft dir, OKRs von Null an zu schreiben. Du beschreibst, was du erreichen willst, und sie generiert Objectives und Key Results, die du verfeinern kannst.
- Initiatives Kanban: Du bekommst eine Kanban-Board-Ansicht für Initiativen, die mit deinen OKRs verknüpft sind. So siehst du leicht, welche Arbeit für jedes Ziel gerade läuft.
- Strategy Map: Visuelle Alignment-Ansicht, die zeigt, wie Ziele vom Unternehmens-Level bis hinunter zu den Teams verbunden sind. Clean und einfach zu navigieren.
Was mir gefällt
Das KI Goal Drafting ist echt hilfreich für Teams, die neu mit OKRs starten. Es nimmt einem die Angst vor dem leeren Blatt. Und das Initiatives Kanban bietet einen guten Überblick darüber, was gerade tatsächlich bearbeitet wird, was viele OKR-Tools vernachlässigen. Das ganze Erlebnis fühlt sich leichtgewichtig und zugänglich an, ohne simplistisch zu wirken.
Was nicht so gut ist
Keine Custom Properties für Ziele. Wenn du eigene Felder ergänzen willst, um das Tool an deinen Prozess anzupassen, geht das nicht. Das Standups-Feature gibt es, wirkt aber basic. Mehr eine Pflichtübung als ein durchdachter Workflow. Und sobald du mehr Konfigurierbarkeit oder Enterprise-Features brauchst, stößt du schnell an Grenzen.
Preise
Zwei Tarife, beide jährlich abgerechnet: Basic zu $6/User/Monat (OKRs, Check-ins, Strategy Map, Slack/Teams/Jira/Linear-Integrationen) und Premium zu $10/User/Monat (zusätzlich Dependencies Mapping, Advanced Reporting, Data Connectors, SAML SSO & SCIM und AI Mode).
Melde dich für einen kostenlosen Trial an (Kreditkarte erforderlich).
Oder buche eine Demo für einen geführten Walkthrough.
6. Weekdone
Weekdone ist ein in Estland ansässiges OKR-Tool, gegründet 2012, einer der ältesten Anbieter im Markt. Ich habe gezögert, sie aufzunehmen, weil sie offenbar seit 2023 die aktive Entwicklung eingestellt haben. Aber ich sehe immer noch Teams, die es vereinzelt nutzen.
Weekdone ist am besten für kleine Teams, die OKRs kombiniert mit wöchentlichem PPP-Reporting (Plans, Progress, Problems) wollen.
Kernfunktionen
- OKR + Weekly Reporting: Kombiniert OKR-Tracking mit dem "Plans, Progress, Problems" (PPP) Framework für wöchentliche Status-Updates, eines der wenigen Tools das die beiden direkt verbindet.
- Visual OKR Hierarchy: Baumansicht die zeigt wie Team-OKRs zu Unternehmens-Objectives aufsteigen, mit aggregiertem Fortschritt über alle Teams.
- Activity Newsfeed: Du kannst sehen woran andere auf Unternehmens-, Team- und individueller Ebene arbeiten. Fortschritts-Updates fließen in einen zentralen Feed.
Was mir gefällt
Das wöchentliche Plans-Progress-Problems-Reporting ist ein nützliches Ritual, das OKRs an die tägliche Arbeit koppelt. Und es gibt ein kleines Anerkennungs-Feature, mit dem du Mitarbeitende würdigen kannst, wenn sie Meilensteine erreichen, eine schöne Geste für den Aufbau einer zielorientierten Kultur.
Was nicht so gut ist
Die Features sind basic. Im Trial bin ich häufig angeeckt, sobald ich etwas über die Grundlagen hinaus versucht habe. OKRs sind im UI nicht prominent. Du musst scrollen, um deine Unternehmens-Objectives zu finden, was unintuitiv wirkt. Und die Farbwahl ist anstrengend für die Augen (persönlicher Geschmack, aber erwähnenswert).
Preise
Kostenlos für bis zu 3 User. Bezahlte Pläne sind nach Teamgröße gestaffelt, etwa $8-10/User/Monat je nach Volumen. Alle Features in jedem Tier enthalten, mit ~20% Rabatt bei jährlicher Zahlung.
Starte mit dem kostenlosen Tier für kleine Teams oder einem 14-tägigen Trial für größere Gruppen, keine Kreditkarte nötig.
7. Craft.io
Craft.io ist eine in Tel Aviv ansässige Produktmanagement-Plattform, gegründet 2015. Es ist kein dediziertes OKR-Tool, sondern auf Produktteams ausgelegt, die Roadmaps, Backlogs und Kapazität managen. Es enthält aber ein OKR-Modul, das sich in den breiteren Produktplanungs-Workflow einfügt, und ist damit eine solide Wahl für produktorientierte Organisationen.
Craft.io ist am besten für Produktteams, die OKRs integriert mit Roadmaps und Kapazitätsplanung in einer Plattform wollen.
Kernfunktionen
- Anpassbare OKR-Ansichten: Du kannst konfigurieren wie OKRs angezeigt und strukturiert werden, eines der wenigen Tools neben Mooncamp das dieses Level an Flexibilität bietet.
- Strategy-to-Roadmap Linking: Verbinde High-Level Objectives direkt mit Roadmap-Elementen. Du siehst wie strategische Ziele sich in echte Produktarbeit übersetzen.
- Capacity Planning: Eingebaute Ressourcenplanung, mit der du Team-Workload und OKR-Commitments gegeneinander austarieren kannst. Nützlich für Produktteams, die mehrere Initiativen parallel stemmen.
Was mir gefällt
Die OKR-Anpassbarkeit ist selten. Die meisten Tools zwingen dich in ihre Struktur, aber Craft.io lässt dich das Framework an die tatsächliche Arbeitsweise deines Teams anpassen. Und die Kapazitätsplanungs-Integration hilft Produktteams einzuschätzen, ob sie überhaupt die Bandbreite für ihre Ziele haben.
Was nicht so gut ist
Das OKR-Modul ist eine nette Ergänzung zu einer Produktmanagement-Plattform, aber klar nicht der Kernfokus. Wenn du keine produktorientierte Org bist, bezahlst du für viel Funktionalität, die du nie nutzen wirst. Das Onboarding ist außerdem aufdringlich. Mehrstufige Guides erscheinen auf jeder Seite, was neue User frustrieren kann, die sich erstmal orientieren wollen.
Preise
Teuer. Starter ist $19/Editor/Monat ($24 monatlich) und Pro ist $79/Editor/Monat ($99 monatlich). Enterprise wird individuell bepreist. Es gibt kein kostenloses Tier, nur einen Trial.
Starte mit einem kostenlosen Trial um die Plattform zu testen.
8. Range
Range ist ein in San Francisco ansässiges Team-Check-in-Tool, gegründet 2017 von ehemaligen Medium-Führungskräften. Es ist keine dedizierte OKR-Plattform, sondern dreht sich primär um async Standups und Team-Rituale, mit leichtgewichtigem Goal-Tracking, das sich in die täglichen Check-ins integriert.
Range ist am besten für kleine Teams, die async Standups mit leichtem Goal-Tracking wollen, kein vollständiges OKR-Management.
Kernfunktionen
- Async Check-ins: Du kannst Tasks aus 75+ Tools (Jira, GitHub, Asana, etc.) in tägliche Standups ziehen und sie via Web, Slack oder Teams abschließen.
- Goal Linking: Du kannst Hashtags nutzen um tägliche Check-ins mit Top-Level Goals zu verbinden. Fortschritts-Updates rollen automatisch zum Leadership hoch.
- Meeting Management: Du bekommst Agenda-Erstellung, Notiz-Erfassung und Zoom-Integration für Live-Standups, alles an einem Ort.
Was mir gefällt
Das Check-ins-Feature ist gut durchdacht. Du kannst Flags wie "Feedback", "Entscheidung", "Blockiert" oder "Kudos" an deine Check-in-Punkte anhängen, was nützlichen Kontext liefert. Die Integrationen funktionieren gut, besonders Slack: Es zieht relevante Aktivität aus deinen Kommunikationstools und Kalendern. Und die Team-Bonding-Features (Stimmungs-Sharing, Icebreaker-Fragen) sind eine nette Beigabe für Remote-Teams.
Was nicht so gut ist
Das Goal-Tracking ist leichtgewichtig: keine dedizierten Key Results, kein OKR Scoring, eingeschränktes Reporting. Es ist im Kern ein Check-in-Tool mit nachträglich aufgesetzten Goals, keine vollständige OKR-Lösung. Das kostenlose Tier erlaubt nur 3 Goals, was eng wird. Für Teams über 20 Personen wird es damit ehrlich gesagt unbrauchbar.
Preise
Kostenlos für bis zu 12 User mit begrenzten Goals. Pro ist $8/User/Monat für unbegrenzte Goals und Teams. Enterprise-Preise für 100+ User mit SSO.
Starte mit dem kostenlosen Plan oder 14-tägigen Pro-Trial, keine Kreditkarte erforderlich.
9. OKRs Tool
OKRs Tool ist eine in Estland ansässige Plattform, gegründet 2025. Sie ist speziell für kleine Startups gedacht, die einfaches, erschwingliches OKR-Tracking ohne Enterprise-Komplexität wollen.
OKRs Tool ist am besten für Early-Stage Startups, die KI-unterstützte OKRs und Flatrate-Preise wollen, die Wachstum nicht bestrafen.
Kernfunktionen
- KI Goal Generation: Du bekommst KI-unterstütztes OKR-Schreiben das hilft ausgerichtete Objectives von Grund auf zu erstellen, mit adaptiven Vorschlägen wenn du Ziele abschließt.
- Slack Check-ins: Du kannst automatisierte Erinnerungen und async Updates via Slack einrichten, um Ziele präsent zu halten, ohne zusätzliche Meetings.
- Alignment Visualization: Du bekommst eine visuelle Karte die zeigt wie Objectives vom Unternehmens-Level nach unten zu Teams kaskadieren.
Was mir gefällt
Die KI-Features sind sogar im kostenlosen Plan verfügbar, was großzügig ist. Du bekommst KI-unterstütztes OKR-Schreiben und Initiative-Erstellung, ohne zu zahlen. Ich mag den Gedanken hinter dem Produkt: ein Gründer, der anderen Gründern helfen will, indem er etwas Leichtgewichtiges zu fairem Preis anbietet.
Was nicht so gut ist
Der Nachteil eines jungen Startups: Man fängt bei Null an. Das UI hat seine Ecken und Kanten: Text bricht unschön um, die Responsiveness ist lückenhaft, Features wie Initiatives wirken dünn. Auch das kostenlose Tier ist begrenzt, weil die meisten nützlichen Features hinter einer Paywall liegen. An dem Punkt ist Google Sheets eher das nützlichere Werkzeug.
Preise
Das Preismodell ist erfrischend: Flatrate-Gebühren statt Kosten pro User. Kostenlos für bis zu 5 User. Bezahlte Pläne sind $49/Monat (Scale, 6-50 User) oder $129/Monat (Expand, 51+ User). Macht nur für kleine Startups Sinn.
Das kostenlose Tier beinhaltet unbegrenzte OKRs für bis zu 5 User, keine Kreditkarte nötig.
Der Gründer bietet kostenlose Onboarding-Calls mit allen Plänen an.
10. Betterworks
Betterworks ist eine US-amerikanische Enterprise Performance Management Plattform, gegründet 2013. Sie wird von Kleiner Perkins unterstützt (mit John Doerr im Board, dem Autor von Measure What Matters), und positioniert sich als Full-Suite HR-Plattform wo OKRs ein Modul unter vielen sind: Performance Reviews, 1:1s, Feedback, Calibration.
Betterworks ist bekannt vom Namen, aber sowohl dedizierte OKR-Tools als auch moderne HR-Plattformen bieten jetzt besseren Wert.
Kernfunktionen
- Goal Alignment Visibility: Du siehst wie individuelle Goals mit Unternehmensprioritäten über Abteilungen hinweg verbunden sind. Die Alignment-Ansicht macht abteilungsübergreifende Abhängigkeiten sichtbar.
- KI-unterstützte Goal Creation: Die KI nutzt Kontext wie die Rolle des Users, ihr Team und erhaltenes Feedback um relevante OKRs vorzuschlagen.
- Performance Analytics: Du bekommst Dashboards, die Einblicke in Zielfortschritt, Completion Rates und Team-Performance-Trends liefern.
Was mir gefällt
Die Alignment Visibility ist stark. Du kannst nachverfolgen, wie individuelle Goals mit Unternehmensprioritäten über Abteilungen hinweg verbunden sind. Und die KI-unterstützte Goal Creation ist kontextbewusst, zieht Rollen-Informationen und vergangenes Feedback rein um relevante Vorschläge zu generieren.
Was nicht so gut ist
Betterworks startete als OKR-fokussierte Software, hat aber den Fokus verloren. Es ist jetzt eine von vielen ähnlich aussehenden HR-Plattformen, die alles auf einmal sein wollen. Wer Ressourcen zu breit streut, hat überall mittelmäßige Produkte. Für Orgs, die es ernst meinen mit Strategy Execution, ist Betterworks die falsche Wahl. Schau dir stattdessen zweckgebaute Tools wie Cascade oder Mooncamp an. Wenn du eine All-in-One HR-Plattform mit einfachem Goals-Modul brauchst, ist Lattice die bessere Wahl.
Preise
Keine öffentlichen Preise. Du musst Sales für ein Angebot kontaktieren. Käufer berichten von Enterprise-Level-Preisen.
Kein kostenloser Trial, aber du kannst eine selbstgeführte Tour machen oder Sales kontaktieren für eine Demo.
11. Lattice
Lattice ist eine in San Francisco ansässige People Management Plattform, gegründet 2015. Ihr erstes Produkt 2016 war ein Goal Management Tool, bevor sie auf Performance Reviews umgeschwenkt sind. Heute ist Goals & OKRs ein Modul innerhalb ihrer breiteren HR-Suite.
Lattice ist am besten für Orgs, in denen HR den Goals-Prozess verantwortet und Reviews, 1:1s und Goals in einem System haben will.
Kernfunktionen
- Cascading Goal Alignment: Du kannst individuelle OKRs mit Team- und Unternehmens-Objectives verbinden und behältst dabei die Transparenz in der gesamten Org.
- In Workflows eingebettet: OKRs sind in 1:1s, Status-Updates und Performance Reviews eingebaut, kein separates System zu dem du wechseln musst.
- Slack/Teams Integration: Du bekommst tiefe Integrationen, die Goals dort sichtbar machen, wo Leute bereits arbeiten.
Was mir gefällt
Goals und Performance Reviews sind eng verzahnt. OKRs fließen in 1:1-Gespräche und formelle Assessments ein, ohne dass du Tools wechselst. Das Interface ist wirklich clean, eine der schöner gestalteten HR-Plattformen, die ich gesehen habe.
Was nicht so gut ist
Das OKR-Modul kommt bei Skalierung an seine Grenzen. Es besteht im Wesentlichen aus einer Explorer-Ansicht mit Filtern und einem einfachen Reporting-Dashboard. Wenn du nicht planst, in die HR-Plattform hineinzuwachsen, ist das Goals-Modul standalone zu $8/Seat überteuert, gemessen an dem, was du von dedizierter OKR Software zum ähnlichen Preis bekommst.
Preise
Goals & OKRs kann standalone zu $8/Seat/Monat gekauft werden, oder als Teil des Talent Management Bundles zu $11/Seat/Monat. Nur jährliche Abrechnung. Minimum $4.000/Jahr Commitment.
Kein kostenloser Trial, aber du kannst selbstgeführte Produkt-Tours erkunden oder eine Demo anfragen.
12. Leapsome
Leapsome ist eine in Berlin ansässige All-in-One People Management Plattform, gegründet 2016. Ähnlich wie Lattice ist Goals & OKRs ein Modul unter vielen: HRIS, Performance Reviews, Engagement Surveys, Learning, Compensation.
Leapsome ist am besten für Unternehmen, die eine moderne, europäische HR-Plattform mit Goals wollen, die wie selbstverständlich in Performance-Gespräche einfließen.
Kernfunktionen
- Goal Trees: Du bekommst eine interaktive Visualisierung wie individuelle, Team- und Unternehmens-Goals verbunden sind. Unterstützt traditionelle Goals, OKRs oder Custom Frameworks.
- KI Goal Creation: Leapsomes KI generiert OKRs die Best Practices folgen, schlägt Initiatives vor und fasst Fortschritt für dich zusammen.
- Review Integration: Goals fließen automatisch in 1:1s und Performance Reviews. Kein System-Wechsel.
Was mir gefällt
Der All-in-One-Ansatz funktioniert gut, wenn du die volle Plattform kaufst. Goals fließen wie selbstverständlich in Performance-Gespräche, ohne dass du Tools wechseln musst, genau wie bei Lattice. Das UI ist spürbar moderner als bei den meisten anderen HR-Plattformen, die auch Goals anbieten. Es wirkt nicht nachträglich aufgesetzt.
Was nicht so gut ist
Ähnlich wie Lattice ist Leapsome eine solide Wahl, wenn du nur einfache Goal-Tracking-Anforderungen hast. Sobald du Strategy Execution ernst nimmst, hängt es aber durch: Features wie das Auto-Updating von Goals via Integrationen, eine Multi-Level-Hierarchie oder detailliertes Reporting über den OKR-Fortschritt fehlen komplett. Du bezahlst für eine People-Plattform, die nebenbei Goals kann, nicht für eine Goals-Plattform.
Preise
Keine öffentlichen Preise. Du musst Sales für ein Angebot kontaktieren. 1-Jahres-Commitment erforderlich.
Kein kostenloser Trial, aber du kannst eine selbstgeführte Tour machen oder eine Demo anfragen.
13. Cascade
Cascade ist eine in Sydney ansässige Strategy Execution Plattform, gegründet 2016. Sie ist für Enterprise Strategy Management gebaut. OKRs sind ein Framework innerhalb eines breiteren strategischen Planungssystems, das auch Balanced Scorecard und Custom-Methoden unterstützt. Wenn du mehr als nur Goal-Tracking brauchst und Strategie mit Operations in der gesamten Organisation verbinden willst, ist dies eine der ernsthafteren Optionen.
Cascade ist am besten für Leadership-Teams, die ein Strategy-Cockpit mit Multi-Level-Planung und Portfolio-Ansichten brauchen.
Kernfunktionen
- Alignment Map: Eine Vogelperspektive auf wie Pläne zusammenhängen, mit Abhängigkeiten, Blockern und Risiken in der Organisation getrackt.
- OKR-to-Strategy Integration: Du kannst OKRs unter strategischen Themen Team für Team verschachteln, mit monatlichen Check-in-Erinnerungen, damit alles aktuell bleibt.
- Tapestry AI: KI-gestützte Insights, die aufzeigen, wo Strategie abdriftet. Du bekommst auto-generierte Executive Briefings ohne manuelles Report-Building.
Was mir gefällt
Das Strategy-to-Execution-Alignment ist stark. Jede Abteilung kann ihren eigenen strategischen Plan managen, während die Führungsebene sieht, wie alles mit den Unternehmenszielen zusammenhängt. Besonders gut gefällt mir der Metric Tree Builder. Du kannst Metriken einrichten, die ineinander fließen, per Berechnung (Daten aus zwei Metriken aggregiert), manuell oder via Integrationen. Auch das Reporting-Feature ist solide, sobald man sich eingearbeitet hat.
Was nicht so gut ist
Jedes Mal, wenn ich es getestet habe, war die App langsam. Wahrscheinlich wird das schlimmer, sobald ein paar Dutzend User im Account sind. Felder so anzupassen, dass der Prozess wirklich zu deiner Org passt, erfordert den Enterprise-Plan, obwohl sich das nach einem Basic-Feature anfühlt. Cascade wirkt, als wäre es für einen kleinen Kreis im Strategy Office gemacht, der einen High-Level-Überblick braucht, und nicht dafür, dass ein paar Hundert Leute Tag für Tag im Tool arbeiten.
Preise
Kostenloser Plan für bis zu 2 User. Bezahlte Pläne (Essentials, Enterprise) erfordern, Sales zu kontaktieren. Keine öffentlichen Preise, also rechne mit Enterprise-Level-Kosten für größere Deployments. KI-Funktionalität und Custom Fields erfordern Enterprise.
Starte mit dem kostenlosen Plan zum Erkunden.
14. AchieveIt
AchieveIt ist eine US-amerikanische Strategy Execution Plattform, gegründet 2010. Spezialisiert auf Regierungs- und Bildungseinrichtungen. Wenn du in einem dieser Sektoren unterwegs bist, kann es gut passen. Sonst schaust du dich wahrscheinlich besser woanders um.
AchieveIt ist am besten für Regierungs- und Bildungs-Orgs, die Beratung neben Software brauchen.
Kernfunktionen
- Automatisierte Progress Updates: Du bekommst automatisierte Erinnerungen und Progress-Syncing direkt in anpassbare Dashboards. Reduziert den manuellen Aufwand Leuten wegen Status-Updates hinterherzulaufen.
- Multi-Plan Management: Du kannst mehrere strategische Pläne gleichzeitig über Abteilungen hinweg managen, Initiativen und Meilensteine mit übergreifenden Zielen verknüpfen.
- Enterprise Security: FedRAMP autorisiert und SOC 2 Type II zertifiziert, wichtig wenn du in der Regierung oder einer regulierten Branche bist.
Was mir gefällt
Das Reporting ist anpassbar, was nützlich ist für Organisationen mit formellen Board- oder Compliance-Anforderungen. Customer Support bekommt auch durchgehend positive Reviews. Dedizierte CSMs, die responsiv und tatsächlich hilfreich sind, mit Expert-Level-Wissen durch Fokus auf eine Branche.
Was nicht so gut ist
Das UX ist schlecht. Das Design wirkt, als wäre es seit der ersten Version 2010 nicht überarbeitet worden. Und wenn du nicht in der US-Regierung oder Bildung sitzt und deutlich von ihren Beratungsleistungen profitierst, fallen dir schnell die fehlenden OKR-Grundlagen auf. Sie positionieren sich als Software, die auch OKRs abdeckt, aber OKRs sind hier klar nachträglich angeschraubt.
Preise
Preise auf Anfrage über drei Tarife: Core (Grundlagen mit Remote-Training), Plus (zusätzlich In-Person-Training und Plan-Optimierung) und Pro (erweiterte Features und Datenmigration). Käufer berichten von rund $1.000 pro User pro Jahr. Nur jährliche Abrechnung. Kein kostenloser Trial.
Kein kostenloser Trial. Frage eine Demo an um die Plattform zu sehen.
15. ClearPoint Strategy
ClearPoint Strategy ist eine US-amerikanische Strategy Management Plattform, gegründet 2008. Die Gründer arbeiteten mit Kaplan und Norton (Balanced Scorecard Schöpfer), und dieses Erbe zeigt sich. Es wird in Regierung, Gesundheitswesen und Bildung genutzt, keine typischen Tech-Startup-Kunden.
ClearPoint Strategy ist am besten für Regierungs-, Gesundheits- und Bildungs-Orgs mit formellen Strategy-Reporting-Anforderungen.
Kernfunktionen
- AI Strategy Assistant: Baut automatisch Scorecards und KPIs aus Prompts. Du bekommst Executive Summaries, die Erfolge, Risiken und Action Priorities hervorheben.
- Strategy Visualization: Drag-and-Drop Interface das KPIs, Projekte und Objectives verbindet. Unterstützt Balanced Scorecard und OKRs.
- Automated Briefing Books: Du kannst Dashboards in gebrandete PDFs bündeln mit geplanter Distribution. User berichten 89 Stunden Ersparnis pro Report.
Was mir gefällt
Der AI Strategy Assistant ist beeindruckend. Du kannst komplette Scorecards aus einfachen Prompts automatisch erzeugen. Die KI versteht dein Strategy Framework und baut Goal-Strukturen samt KPIs und Projekten, was bei Planung und Setup spürbar Zeit spart.
Was nicht so gut ist
Die Lernkurve ist steil. Die Backend-Konfiguration ist für nicht-technische User wenig intuitiv. Und ClearPoint mit bestehenden BI-Tools für Echtzeit-Daten zu verbinden, kann zur Geduldsprobe werden. Außerdem wird es vor allem im Public Sector eingesetzt. Für typische Tech-Unternehmen wirkt es schnell überdimensioniert.
Preise
Preise auf Anfrage. Wie bei den meisten enterprise-lastigen Tools in diesem Bereich liegt alles hinter einem Kontaktformular. Keine öffentlichen Preise verfügbar.
Kein kostenloser Trial. Frage eine Demo an, um ein individuelles Angebot zu bekommen. Inklusive Live-Report bzw. Dashboard, das mit deinen eigenen Daten gebaut wird.
16. OnStrategy
OnStrategy ist eine US-amerikanische strategische Planungs-Plattform, gegründet 2003, einer der älteren Anbieter in diesem Bereich. Sie positioniert sich als vollständige strategische Planungs-Suite, in der OKRs nur eine Komponente sind. Kein dediziertes OKR-Tool.
OnStrategy ist am besten für strategische Planungsteams, die geführte Review-Zyklen wollen, nicht fortgeschrittenes OKR-Tracking.
Kernfunktionen
- Eingebaute Review-Zyklen: Du bekommst eine dedizierte Reviews-Sektion, in der du deine monatlichen und vierteljährlichen strategischen Agenden aufbaust. Du kannst eigene OKR Execution Cycles definieren, die zur tatsächlichen Arbeitsweise deiner Org passen.
- StrategyHub mit Miro: Du bekommst vorgefertigte Miro-Whiteboards mit Übungen, um deine Organisationsstrategie zu entwickeln, nützlich für Teams, die geführte strategische Planungs-Sessions wollen.
- Alignment Visualization: Du siehst, wie Goals vom Unternehmens-Level bis hinunter zu den Teams kaskadieren, mit Progress-Tracking über die gesamte Hierarchie.
Was mir gefällt
Die eingebauten Review-Zyklen sind gut durchdacht. Du kannst deine monatlichen und vierteljährlichen strategischen Agenden direkt im Tool strukturieren. Und der StrategyHub mit vorgefertigten Miro-Whiteboards ist eine schöne Beigabe für Teams, die geführte Übungen suchen, um ihre Strategie von Null an aufzusetzen.
Was nicht so gut ist
Sobald du tiefer gräbst, merkst du, dass viele Details und fortgeschrittene Features fehlen. Grundlegendes wie die Wahl zwischen verschiedenen Arten der Fortschrittsmessung (Start- und Zielwert, Schwellenwerte, Aggregation von Child Objectives) ist schlicht nicht vorhanden. Das Tool wirkt, als stamme es aus einer einfacheren Zeit des OKR-Managements. Wenn du keine fortgeschrittenen OKR-Features brauchst, ist es trotzdem einen Versuch wert.
Preise
Flatrate-Preise bei $200/Monat mit jährlichem Commitment. Unbegrenzte User inklusive, was erfrischend ist im Vergleich zu Preisen pro Seat.
Starte mit einem kostenlosen Trial (Kreditkarte erforderlich).
17. businessmap
Businessmap (früher Kanbanize) ist eine in Bulgarien ansässige Enterprise Agile Plattform. Es ist primär ein Kanban- und Portfolio-Management-Tool. OKRs sind eines von vielen Features, um Strategie mit Execution zu verbinden. Wenn deine Org stark auf Lean- oder Kanban-Methodik setzt, könnte das gut passen.
Businessmap ist am besten für agile Organisationen, die in Boards denken und OKRs mit Kanban-Workflows und Portfolio-Management verbinden wollen.
Kernfunktionen
- OKR Boards: Du kannst Objectives und Key Results auf gemeinsam genutzten Boards visualisieren und sie direkt mit Work Items verknüpfen. Der Fortschritt aktualisiert sich automatisch, wenn verknüpfte Cards durch Workflows bewegt werden.
- Flight Levels Framework: Du bekommst eine hierarchische Struktur, die strategische, Koordinations- und operative Ebenen verbindet, nützlich für große Orgs, die Portfolio-Level-Planung mit Team-Execution in Einklang bringen wollen.
- AI Work Assistant: KI-gestützte Features, die Boards zusammenfassen, nächste Schritte vorschlagen und Bottlenecks in deinen Flow-Metriken identifizieren.
Was mir gefällt
Die visuelle Workflow-Flexibilität ist stark: unbegrenzte Boards, Swimlanes und anpassbare Card-Typen lassen dich fast jeden Prozess modellieren. Portfolio-Level Visibility und OKR-Linking helfen dabei, Strategie und Execution über Abteilungen hinweg in Einklang zu bringen. Die Analytics sind detailliert: eingebaute Charts, KI-Analyse und Monte-Carlo-Simulationen für Forecasting.
Was nicht so gut ist
Für fortgeschrittene Features ist die Lernkurve steil. Das Flight-Levels-Konzept und die übrige Kanban-Terminologie können Teams überfordern, die einfach nur simples OKR-Tracking wollen. Die Performance kann bei datenlastigen Boards mit vielen Cards und Workflows einbrechen. Und wenn deine Org nicht bereits in Lean- oder Kanban-Methodik steckt, fühlt sich das Tool schnell überdimensioniert an.
Preise
Einzelner Plan mit kalkulator-basierten Preisen, startet bei €9,20/User/Monat bei jährlicher Abrechnung. Jährlich spart über 20% gegenüber monatlich. SSO und Automation Rules sind optionale Add-ons. Alle Features inklusive.
Starte mit einem 14-tägigen kostenlosen Trial (keine Kreditkarte erforderlich).
18. Teamflect
Teamflect ist ein in London ansässiges Performance-Management-Tool, gegründet 2018. Sein definierendes Merkmal: Es ist um Microsoft Teams herum aufgebaut (auch über Webbrowser unter app.teamflect.com erreichbar, ein Microsoft-Konto ist erforderlich). Wenn deine Org auf Microsoft 365 läuft, holt Teamflect die Leute genau dort ab, wo sie ohnehin arbeiten.
Teamflect ist am besten für Microsoft-365-Organisationen, die OKRs, Reviews und 1:1s wollen, ohne ein weiteres Tool in den Stack zu nehmen.
Kernfunktionen
- Native Microsoft Teams Integration: OKRs laufen komplett in Teams und Outlook. Kein Context-Switching, keine separaten Logins.
- Cascading Goals: Verknüpfe individuelle, Abteilungs- und Unternehmens-Goals mit visuellem Alignment und Approval-Workflows.
- Automatisierte Check-ins: Progress-Erinnerungen kommen via Teams-Chat als Adaptive Cards. Goals lassen sich aktualisieren, ohne dass du deine Konversation verlässt.
Was mir gefällt
Die Akzeptanz ist hoch, weil es kein neues Tool zu lernen gibt. Alles passiert in Teams, das Mitarbeitende ohnehin täglich nutzen. Der All-in-One-Ansatz (Goals, Reviews, 1:1s, Feedback, Anerkennung) bedeutet einen kleineren Tool-Stack.
Was nicht so gut ist
Die Plattform setzt ein Microsoft-Konto voraus (sie ist auch über jeden Webbrowser unter app.teamflect.com erreichbar, nicht nur innerhalb von Teams). Wenn deine Org nicht auf Microsoft 365 setzt, ist die Einstiegshürde hoch. Integrationen außerhalb des Microsoft-Ökosystems fehlen. Und wie bei anderen HR-Plattformen auf dieser Liste sind OKRs nur eines von vielen Modulen, mit Hauptfokus auf Performance Management. Die Feature-Entwicklung fürs Ziel-Tracking läuft entsprechend langsamer als bei dedizierten OKR-Tools.
Preise
Kostenlos für bis zu 10 User. Essential ist $7/User/Monat (jährlich) oder $9/Monat (monatlich). Professional ist $11/User/Monat mit fortgeschrittenen Features. Nonprofits bekommen bis zu 60% Rabatt.
Starte mit dem kostenlosen Starter-Plan für bis zu 10 User, oder probiere einen 30-tägigen Professional-Trial.
19. Oboard
Oboard ist eine in der Ukraine ansässige OKR-Plattform, gegründet 2018. Ihr Ansatz: native OKR-Apps für populäre Work-Tools wie Jira, Salesforce, Confluence und monday.com. Wenn deine Teams bereits in einem dieser Tools arbeiten, lässt Oboard dich OKRs ohne Context-Switching tracken.
Oboard ist am besten für Teams, die ohnehin in Jira, Salesforce, Confluence oder monday.com arbeiten und OKRs direkt in ihren bestehenden Workflow integrieren wollen.
Kernfunktionen
- Native Platform Integrations: Du bekommst zweckgebaute OKR-Apps für Jira, Salesforce, Confluence und monday.com. OKRs laufen direkt in den Tools, die dein Team bereits nutzt.
- Automatische Progress Updates: Verknüpfe OKRs mit Jira Epics und Issues. Progress aktualisiert automatisch, wenn verknüpfte Work Items abgeschlossen werden. Kein manuelles Syncing erforderlich.
- Custom Fields & Grading: Du kannst Custom Fields auf Goals setzen und deinen eigenen OKR-Grading-Ansatz konfigurieren, inklusive Stretch Goals und Ambition Levels.
Was mir gefällt
Wenn dein Team ohnehin in Jira, Salesforce, Confluence oder monday.com arbeitet, gibt es kein Context-Switching. OKRs erscheinen einfach dort, wo du arbeitest. Die Anpassbarkeit ist solide: Du kannst Grading-Ansätze konfigurieren, Stretch Goals festlegen und Custom Fields ergänzen, um das Tool an deinen Prozess anzupassen. Und das kostenlose Tier für bis zu 10 Jira-User senkt die Einstiegshürde für kleine Teams.
Was nicht so gut ist
Oboard pflegt native Integrationen für vier Plattformen parallel: Jira, Salesforce, Confluence und monday.com. Für ein kleines Team ist das eine Menge gleichzeitig. Die Folge: Die OKR-Features bleiben hinter dedizierten Plattformen zurück. Das Reporting ist limitiert, das Permission Management simpel, und die Analytik geht nicht so tief, wie es größere Unternehmen brauchen.
Preise
Kostenlos für Teams mit 10 oder weniger Jira-Usern. Bezahlte Pläne reichen von $0,09-1,80/User/Monat je nach Instanzgröße. Details auf der Preisseite.
Installiere von den Marketplaces: Jira, Confluence, monday.com, Salesforce.
Es gibt auch eine Standalone Web-App mit einem 30-tägigen kostenlosen Trial (keine Kreditkarte erforderlich).
20. Atlassian Goals
Atlassian Goals ist Atlassians native Goal-Tracking-Plattform, 2024 als Teil ihrer "Platform Experiences"-Initiative veröffentlicht. Sie ist für Teams gebaut, die ohnehin Jira und Confluence nutzen und Goals direkt mit ihrer bestehenden Arbeit verbinden wollen. Atlassian positioniert sie explizit als Ersatz für Microsoft Viva Goals.
Atlassian Goals ist am besten für Teams, die tief im Atlassian-Ökosystem stecken und natives Goal-Tracking ohne ein weiteres Tool wollen.
Kernfunktionen
- Multi-Framework Support: Funktioniert mit OKRs, SMART Goals, KPIs oder deinem eigenen Custom Framework. Du legst dich auf keine Methodik fest.
- Native Jira Integration: Verbinde Goals direkt mit Jira Projects, Epics und Issues. Goals aktualisieren sich, sobald die Arbeit vorankommt. Manuelles Synchronisieren entfällt.
- Automatisierte Updates: Monatliche Goal-Updates gehen automatisch an Stakeholder. Benachrichtigungen via E-Mail oder Microsoft Teams halten alle informiert, ohne dass jemand nachfragen muss.
Was mir gefällt
Die Anpassbarkeit ist nett. Ob OKRs, SMART Goals, KPIs oder dein eigenes Framework, alles ist möglich. Projects, Jira Work Items und Jira Product Discovery Ideas direkt mit Goals zu verknüpfen, ist ein großer Pluspunkt, wenn dein ganzes Unternehmen im Atlassian-Ökosystem arbeitet. Das spart Reibung. Und wichtig: Es ist nicht noch ein Jira. Das Interface wirkt angenehm simpel im Vergleich zu Atlassians anderen Produkten.
Was nicht so gut ist
Der größte Showstopper für größere Teams: Es gibt keine Möglichkeit, den Edit-Zugriff einzuschränken. Jeder kann Goals aktualisieren oder ändern, und ein zugängliches Logging fehlt, mit dem du nachvollziehen könntest, was User gemacht haben. Es wird noch dauern, bis Atlassian Goals reif genug für View-Only-User und richtige Permissions ist. Wenn du Governance und Audit Trails brauchst, schau dich erstmal woanders um.
Preise
Kostenlos für alle Atlassian Cloud Kunden mit mindestens einem aktiven Produkt (Jira, Confluence, etc.). Kein separater Kauf erforderlich. Es ist als Platform Capability enthalten.
Greife auf Atlassian Goals über deine existierende Atlassian Cloud Site zu. Suche nach "Goals" im Product Switcher. Kein Setup oder Marketplace-Install nötig.
Für mehr Details, schau dir Atlassians offizielle Dokumentation an.
21. Asana
Asana ist ein in San Francisco ansässiger Projektmanagement-Riese, gegründet 2008. Sie haben ein Goals-Modul, das tatsächlich brauchbar ist, zumindest verglichen mit anderen PM-Tools auf dieser Liste. Es ist keine dedizierte OKR-Plattform, aber wenn dein Team ohnehin in Asana arbeitet, reicht es vielleicht aus.
Asana ist am besten für Teams, die ohnehin auf Asana setzen und leichtgewichtiges Goal-Tracking direkt in die tägliche Arbeit integrieren wollen.
Kernfunktionen
- Strategy Plan Map: Du bekommst eine visuelle Alignment-Ansicht, die zeigt, wie Goals in der Organisation verbunden sind. Solide, wenn du das große Ganze im Blick haben willst.
- Flexible Progress Updates: Du kannst wählen, wie sich Goals aktualisieren: auf Basis von Subgoals, Asana-Projektstatus, verknüpften Tasks oder manueller Eingabe. Mehr Optionen, als die meisten PM-Tools bieten.
- Goal Reminders: Du kannst automatisierte Erinnerungen setzen, um Goals aktuell zu halten. Hilft gegen das Muster, Goals einmal anzulegen und dann zu vergessen.
Was mir gefällt
Wenn du ohnehin im Asana-Ökosystem unterwegs bist, hält dir Goals alles an einem Ort. Das Goals-Modul reicht für einfaches OKR-Tracking, besonders im Vergleich zu anderen PM-Tools wie ClickUp oder monday.com. Die Flexibilität, wie sich Goals aktualisieren (per Subgoals, Projektstatus, Tasks oder manuell), ist eine schöne Beigabe. Und das Reminder-Feature hilft, Goals aktuell zu halten.
Was nicht so gut ist
Nur drei Goal-Typen: Unternehmen, Team und Individuum. Du kannst nicht zwischen Objectives und Key Results unterscheiden oder strategische Säulen ergänzen. Damit lässt sich die Hierarchie nicht an die tatsächliche Denkweise deiner Org anpassen. Goals lassen sich auch nicht per Integration mit externen Tools automatisch aktualisieren. Alles muss aus Asana selbst kommen.
Preise
Goals erfordert den Advanced Plan zu $24,99/User/Monat (jährliche Abrechnung). Starter ($10,99/User) und kostenlose Pläne beinhalten Goals nicht. 30-tägiger kostenloser Trial verfügbar.
Wenn du Asana sowieso nutzt, schau dir erstmal das Goals-Modul an. Vielleicht reicht das schon für deinen Bedarf.
22. Notion
Notion ist ein in San Francisco ansässiger All-in-One-Workspace mit über 20 Millionen Usern. Es ist kein OKR-Tool, sondern eine flexible Datenbank- und Dokumentationsplattform, in der du dein OKR-System selbst aufsetzt, entweder von Null an oder über Templates. Eigenleistung gehört dazu.
Notion ist am besten für kleine Teams, die Notion ohnehin schon nutzen und alles an einem Ort haben wollen.
Kernfunktionen
- Flexibles Datenbank-System: Baue Custom OKR-Datenbanken mit verknüpften Relations, Properties für Owner, Status und Progress.
- Mehrere Ansichten: Die Cascade-Ansicht mit aktivierten Sub-Items eignet sich super, um OKR-Sets mit verschachtelten Key Results darzustellen. Notions Chart-Feature ist mächtig für OKR-Reporting, wenn du es richtig einrichtest.
- Template Marketplace: Dutzende kostenlose OKR-Templates verfügbar, inklusive Buffers öffentliches OKR-System.
Was mir gefällt
Wenn du Notion ohnehin schon nutzt und weniger als rund 30 Leute seid, bleib bei Notion. Mit einem gut strukturierten Setup kommst du überraschend weit: Nutze die Timeline-Ansicht für deinen Strategieplan, richte Reminders für regelmäßige Check-ins ein, baue OKR-Dashboards mit Notion Charts und verknüpfe Goals direkt mit deinen Tasks. In unseren Tests ist es das beste PM-Tool für OKRs, gerade wegen seiner Anpassbarkeit und der größtenteils intuitiven UX. Wir nutzen Notion selbst bei Mooncamp, und sein modernes, minimalistisches Design war eine starke Inspiration für unser eigenes Produkt.
Was nicht so gut ist
Notion ist keine zweckgebaute OKR Software und kein Strategy-Execution-Tool. Du bastelst dir alles selbst zusammen, und sobald du 20 bis 30 Leute erreichst, geht das Setup aus den Fugen. Das ist normalerweise der Moment, in dem du wechselst. Auch Progress-Updates sind mühsam. Es gibt keine native Progress Property und keine Möglichkeit, per Integration automatisch zu aktualisieren. Du musst mit Formula Properties arbeiten oder mit diskreten Statuswerten. Und: Es gibt keine Alignment-Visualisierung, keine OKR-spezifischen Analytics und keinen spezialisierten Support für erfolgreiche OKR-Rollouts.
Preise
Plus ist $10/User/Monat, Business ist $20/User/Monat. Der Plus-Plan deckt fast alles ab was du brauchst um selbst ein OKR-System zu bauen. Business fügt Per-Datenbank-Permissions hinzu, was das Setup etwas skalierbarer macht. An dem Punkt bist du wahrscheinlich besser dran, in ein dediziertes OKR-Tool zu investieren.
Erkunde den OKR Template Marketplace um zu sehen was möglich ist.
23. ClickUp
ClickUp ist eine in San Diego ansässige All-in-One-Produktivitäts-Plattform, gegründet 2017. Goals ist eines von vielen Features: Tasks, Docs, Whiteboards, Time Tracking, Chat. Es ist kein dediziertes OKR-Tool, kann aber für einfaches Goal-Tracking reichen.
ClickUp ist am besten für Teams, die ClickUp ohnehin schon nutzen und einfaches Goal-Tracking ohne ein weiteres Tool wollen.
Kernfunktionen
- Goals-Modul: Du kannst Goals mit messbaren Targets erstellen und sie mit Tasks, Listen oder Ordnern verknüpfen. Der Fortschritt aktualisiert sich automatisch, sobald verknüpfte Items abgeschlossen werden.
- Custom Dashboards: Flexible Dashboards, um Goal-Progress, Team-Workload und Projektstatus zu visualisieren. Anpassbar mit 50+ Widget-Typen.
- Everything App: Goals stehen neben Tasks, Docs, Whiteboards, Time Tracking und Chat. Wenn du ClickUp ohnehin fürs Projektmanagement nutzt, sind Goals einen Klick entfernt.
Was mir gefällt
Wenn du OKRs in ClickUp zum Laufen bekommst (und das ist ein dickes Fragezeichen), sind die Custom Dashboards tatsächlich ziemlich mächtig, um Progress über Teams hinweg zu analysieren. Und weil ClickUp die "Everything App" sein will, gibt es kein Context-Switching zwischen deiner täglichen Arbeit und deinen Goals.
Was nicht so gut ist
Ich führe ClickUp der Vollständigkeit halber auf. Wenn Unternehmen mit uns über OKR-Tools sprechen, sind sie oft aus ihrem ClickUp-Setup herausgewachsen (oder aus ihrem Excel-Sheet). ClickUp glänzt in vielen Bereichen, aber das Goals-Modul ist das schwächste davon. Vermutlich das schlechteste aller PM-Tools, die wir getestet haben. Das dedizierte Goals-Feature ist nicht ohne Grund in der App versteckt. Es gibt keinen sauberen Weg, Objectives und Key Results gemeinsam anzuzeigen, und das ganze Erlebnis wirkt nachträglich aufgesetzt.
Preise
Goals erfordert den Unlimited Plan zu $7/User/Monat (jährliche Abrechnung). Free Forever Plan existiert aber beinhaltet Goals nicht. Business ist $12/User/Monat.
Goals ist im Unlimited Plan und höher enthalten. Finde es unter dem Apps-Button in der Sidebar.
24.-25. Google Sheets & Microsoft Excel
Spreadsheets. Das ursprüngliche Goal-Tracking-Tool. Bevor es OKR Software gab, haben Unternehmen Objectives in Excel und Google Sheets getrackt. Viele machen das bis heute. Wenn du bootstrapped bist, gerade mit OKRs startest oder skeptisch bist, noch ein SaaS-Tool zu kaufen, kann ein gut strukturiertes Spreadsheet alles sein, was du brauchst.
Google Sheets und Excel sind am besten für kleine Teams, die gerade mit OKRs anfangen und null Kosten bei voller Flexibilität wollen.
Kernfunktionen
- Komplette Flexibilität: Baue genau was du brauchst. Kein Feature Bloat, keine Workflows die du nicht nutzt. Dein Spreadsheet, deine Regeln.
- Null Kosten: Google Sheets ist kostenlos. Excel kommt mit Microsoft 365, das die meisten Unternehmen ohnehin haben. Keine Preise pro Seat, keine Jahresverträge.
- Universelle Vertrautheit: Jeder weiß, wie man ein Spreadsheet nutzt. Kein Training nötig, keine Sorge um eine Adoption-Kurve.
Was mir gefällt
Wenn du OKRs zum ersten Mal einführst, zwingt dich ein Spreadsheet, dich auf die Grundlagen zu konzentrieren: Was wollen wir erreichen, und wie messen wir Erfolg? Software-Features und Konfigurationsoptionen lenken dich nicht ab. Außerdem ist es leicht wieder zu verwerfen: Wenn sich dein OKR-Format weiterentwickelt (und das wird es), passt du einfach die Spalten an. Keine Migrationsprobleme.
Was nicht so gut ist
Spreadsheets skalieren nicht. Sobald du über 20 bis 30 Leute hinauskommst, wird das Tracking von OKRs über Teams hinweg unhandlich. Es gibt keine Alignment-Visualisierung, keine automatisierten Erinnerungen, keine Kommentare zu einzelnen Objectives. Die Versionskontrolle wird zum Albtraum, wenn mehrere Leute gleichzeitig editieren. Und du verbringst am Ende Zeit damit, das Spreadsheet zu pflegen, statt dich auf die Goals selbst zu konzentrieren.
Preise
Google Sheets: Kostenlos mit einem Google-Konto. Microsoft Excel: In Microsoft 365 enthalten ($6-$22/User/Monat je nach Plan), oder Einmalkauf via Office Standalone-Lizenzen.
Hol dir unser kostenloses Google Sheets OKR Template.
Oder lade unser Excel OKR Template herunter.
26. Synergita
Synergita ist eine indische Performance-Management-Plattform, gegründet 2014. Sie startete als kontinuierliches Performance-Review- und Engagement-Tool und nahm später OKRs dazu, als die Kategorie reifte. Wenn dein HR-Team die OKRs verantwortet und sie als Goal-Schicht innerhalb eines breiteren Performance-Management-Prozesses behandelt, lohnt sich ein Blick auf Synergita.
Synergita ist am besten für HR-getriebene Organisationen, die OKRs neben kontinuierlichen Performance Reviews und Kompetenz-Tracking wollen.
Kernfunktionen
- OKR Pilot und OKR Buddy (KI-Assistent): KI hilft beim Entwerfen von Objectives und Key Results, mit einem Credit-System, das die Nutzung pro User begrenzt (60 Credits im Lite-Tarif, 120 im Growth-Tarif). Nützlich für Teams, die neu im OKR-Schreiben sind.
- Cascading OKRs und Hierarchie-Baum: Visuelle Kaskade vom Unternehmen bis zum Individuum, mit expliziter Gewichtung der Key Results. Ab dem Lite-Tarif aufwärts verfügbar.
- Native Integrationen im Growth-Tarif: Jira, Microsoft Teams, Slack und HRMS-Connector plus SSO. Bemerkenswert: alles an den Top-Tarif gekoppelt, statt standardmäßig enthalten.
Was mir gefällt
Die Performance-Management-Seite ist ausgereift. Wenn deine Org kontinuierliche Reviews fährt (oder fahren will), bekommst du mit Synergita eine OKR-Schicht, ohne eine separate Plattform aufzwingen zu müssen. Die Preise sind transparent und spürbar günstiger als bei dedizierten OKR-Tools derselben Größenordnung: $3 pro User pro Monat im Lite-Tarif sind kaum zu unterbieten, wenn dein Team heute schon für eine schwerere OKR-Plattform zahlt. Der KI-Assistent ist nützlich, vor allem für Teams, die zum ersten Mal OKRs formulieren.
Was nicht so gut ist
OKRs sind ein Modul, nicht der Fokus. Für eine HR-getriebene Org, die Reviews genauso wichtig findet wie Goals, geht der Trade-off auf. Für ein Strategy- oder Operations-Team, das OKRs als Leadership-Cockpit nutzen will, hinken die Dashboards und Alignment-Ansichten dedizierten Tools hinterher. Integrationen und SSO hängen am Growth-Tarif. Teams im Lite-Tarif bekommen also zwar die OKR-Features, aber nicht die Connector, die sie für ein org-weites Rollout wahrscheinlich brauchen.
Preise
Öffentliche, transparente Preise auf der Synergita OKR Preisseite. OKR Starter: für immer kostenlos für bis zu 3 User mit begrenzter Anzahl Objectives. OKR Lite: $3/User/Monat (jährlich), unbegrenzte User, KI Pilot Assistant mit 60 Credits. OKR Growth: $6/User/Monat (jährlich), KI OKR Buddy mit 120 Credits, Cascading OKRs, Jira/Teams/Slack/HRMS-Integrationen und SSO. Zusätzliche KI-Credits als Add-on zu $5 pro 100 Credits verkauft.
Keine Free Trial. Fordere eine Demo an für eine geführte Tour.
27. Sugar OKR
Sugar OKR ist eine kostenlose OKR-App von Happy5, einem in Jakarta ansässigen Unternehmen, das unter der Marke Happy5 auch eine breitere Performance-Management-Suite verkauft. Das kostenlose Tier ist der Einstiegspunkt. Der bezahlte Professional-Tarif ist in Happy5 selbst eingebunden, wohin auch der Upgrade-Flow führt.
Sugar OKR ist am besten für kleine Teams, die ein kostenloses OKR-Tool mit unbegrenzten Usern wollen und mit einer simplen UX zurechtkommen.
Kernfunktionen
- Kostenlos mit unbegrenzten Usern: Der kostenlose Tarif deckt OKR-Builder, E-Mail-Check-in-Erinnerungen, ein Performance-Dashboard, historische Analytics und CSV-Export ab. Kein Seat-Limit.
- Multi-Quartals-Planung: Setze Objectives über mehrere Quartale und verknüpfe Team-OKRs mit Unternehmens-Objectives.
- Happy5-Professional-Upgrade: Der bezahlte Tarif fügt die OKR-App in die breitere Happy5-Suite ein, die OKRs mit Projektmanagement und 360-Grad-Reviews kombiniert. Die Preise sind nicht öffentlich.
Was mir gefällt
Ein kostenloser Tarif mit unbegrenzten Usern ist in dieser Kategorie selten. Die meisten "kostenlosen" OKR-Tools deckeln dich bei 3 bis 5 Seats und drängen dich beim Wachstum in ein Sales-Gespräch. Sugar OKR macht das nicht. Für ein Team vor Product-Market-Fit, das OKR-Struktur ohne Budgetdiskussion will, ist das ein ehrlicher Einstieg.
Was nicht so gut ist
Die UX ist schlicht gehalten, und die Flows haken. Als ich versuchte, ein OKR zu erstellen, bot mir die App mitten im Formular einen "Team erstellen"-Shortcut an. Ein Klick darauf brachte mich zum Team-Erstellungsformular und löschte Objective-Titel und Key Results, die ich bereits eingegeben hatte. Genau die Art von Reibung, an der die Akzeptanz früh scheitert.
Der Professional-Tarif ist undurchsichtig. Öffentliche Preise gibt es nicht. Der Upgrade-Pfad führt zudem zu einer separaten Produktmarke (happy5.co), was verwirrend ist, wenn du in der Erwartung gekommen bist, bei Sugar OKR zu bleiben. Wer die Gesamtkosten realistisch einschätzen will, scheitert spätestens an undurchsichtigen Preisen plus Markenwechsel.
Preise
Kostenlos: unbegrenzte User. OKR-Builder, E-Mail-Check-in-Erinnerungen, Performance-Dashboard, historische Analytics, CSV-Export. Professional: Preise sind nicht veröffentlicht. Der Upgrade-Flow leitet zu happy5.co um, wo der Professional-Tarif als Teil der breiteren Happy5-Suite verkauft wird (OKRs + Projekte + 360-Reviews). Du musst ein Angebot anfragen.
Melde dich kostenlos auf der Sugar OKR Website an.
Professional-Preise sind nicht öffentlich. Frage ein Angebot über happy5.co an.
Also, was ist die beste OKR Software aktuell?
Die Vergleichstabelle und die Use-Case-Matrix weiter oben im Artikel leisten die Hauptarbeit. Dieser Abschnitt liefert die Begründung hinter jeder Empfehlung und die ehrlichen Trade-offs.
Die allgemeine Regel gilt weiter: Das beste OKR-Tool ist das, das dein Team tatsächlich nutzen wird. Schlechte Akzeptanz killt mehr OKR-Programme als fehlende Features. Entscheide nach deiner Situation, nicht nach einer Feature-Liste.
Trotzdem: Nachdem ich alles auf dieser Liste getestet habe, würde ich hier anfangen:
Am besten für Mittelstand und Enterprise: Mooncamp
Mooncamp liefert das, was du brauchst, wenn OKRs in der Breite funktionieren sollen: ein intuitives Interface, das Mitarbeitende auch wirklich nutzen, volle Flexibilität, um interne Prozesse und Terminologie abzubilden, und ein Customer-Success-Team, das Hunderte Rollouts weltweit begleitet hat. Mooncamp hat dazu starke Integrationen (u. a. MS Teams, Planner und Power BI), was es zum Standard-Ersatz für Viva Goals macht.
Am besten für Startups: Tability oder OKRs Tool
Tability ist leichtgewichtig, erschwinglich und richtig einfach zu bedienen. Passt gut für Teams unter 50, die OKRs ohne Overhead wollen. OKRs Tool ist noch schlanker, und die Flatrate-Preise machen es ideal für bootstrapped Startups.
Am besten für kleine Teams, die gerade anfangen: Google Sheets oder Excel
Ernsthaft. Bevor du Geld für Software ausgibst, zeige, dass OKRs in deinem Team überhaupt funktionieren. Ein gut strukturiertes Spreadsheet zwingt dich, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren: gute Objectives setzen und Fortschritt messen. Sobald du daraus herauswächst (und das wirst du), weißt du genau, was du von einem echten Tool brauchst. Hol dir unser kostenloses Google Sheets- oder Excel-Template, um loszulegen.
Am besten für Leadership Reporting: Cascade
Cascade ist für Führungsteams gemacht, die ein zentrales Cockpit brauchen: Multi-Level-Strategieplanung, Balanced Scorecard, Portfolio-Ansichten über Geschäftsbereiche. Es geht nicht darum, Hunderte Mitarbeitende in die App zu bringen, sondern darum, der Führung sichtbar zu machen, wie Strategie nach unten kaskadiert. Stark im Bereich Enterprise-Features, weniger fokussiert auf tägliche OKR-Akzeptanz.
Am besten für All-in-One HR mit leichten OKRs: Leapsome oder Lattice
Lattice und Leapsome sind zuerst HR-Plattformen, dann Goal-Tools. Sinnvoll, wenn du Performance Reviews, 1:1s und einfaches Goal-Tracking an einem Ort haben willst. Beide bringen brauchbare Goals-Features mit, nicht Best-in-Class, aber gut genug, wenn deine OKR-Anforderungen basic sind und du Tool-Wildwuchs vermeiden willst. Vorsicht: Nur weil du OKRs mit Performance Reviews verknüpfen kannst, heißt das nicht, dass du es solltest.
Vergiss nicht: Das Abo ist der billige Teil. Teuer wird ein gescheitertes Rollout. Wähle das, was dein Team tatsächlich nutzen wird.
Zum schnellen Nachschlagen:
Tool | Geeignet für | Warum |
|---|---|---|
Mooncamp | Mittelstand & Enterprise | • Intuitive UI, die Mitarbeitende tatsächlich annehmen |
Tability & OKRs Tool | Startups | • Leichtgewichtig und erschwinglich |
Spreadsheets | Kleine Teams, die anfangen | • Null Kosten |
Cascade | Leadership Reporting | • Executive-Cockpit-Ansicht |
Lattice & Leapsome | Leichte Goals in HR eingebettet | • Goals fließen in 1:1s und Reviews |
Letzter Rat: Mach dir eine Shortlist mit 2-3 Tools. Melde dich an und klick dich jeweils 30 Minuten durch. Praktisches Ausprobieren bringt dir mehr als jeder Vergleichsartikel, dieser hier eingeschlossen.
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